Schule und Museum: Lernorte im Dialog

Am 19. Februar 2026 stand die langjährige Kooperation zwischen der Martin-Luther-King-Schule Marl und dem Skulpturenmuseum Marl erneut im Mittelpunkt einer besonderen Veranstaltung und das gleich an zwei Orten.

Den Auftakt bildete eine Theateraufführung im Skulpturenmuseum: Schüler:innen des 8. Jahrgangs präsentierten im Fach Darstellen und Gestalten unter der Leitung von Marcel Schröder ihr Stück „Nachts im Museum“. Das traditionsreiche Fach ist eine wichtige Säule des Kulturprofils unserer Schule und bot den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Rollen mit großer Bühnenpräsenz und Ausdruckskraft zu entwickeln und aufzuführen.

Im Anschluss wurde die Veranstaltung im Forum der Martin-Luther-King-Schule fortgesetzt. Dort diskutierten Prof. Dr. Barbara Welzel (Kunst, TU Dortmund), Heike Kropff, Leiterin des LWL-Museumsamtes in Münster, sowie Marcel Schröder gemeinsam mit Gästen aus dem Bildungs- und Kulturbereich über die Rolle von Museen als Lernorte. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Museumsdirektor Georg Elben.

Im Zentrum stand die Frage, welche Bedeutung Museen für eine Stadt und für kulturelle Bildung haben und wie es gelingen kann, Schüler:innen für Museumsbesuche zu begeistern. Diskutiert wurde unter anderem, wie museale Räume als offene Erfahrungsorte erlebt werden können, ohne dass stereotype Verhaltensweisen im Vordergrund stehen. Auch die Bedeutung handwerklicher Grundlagen im Kunstunterricht wurde betont: das eigenständige Mischen von Farben, das Arbeiten mit dem Bleistift, Fähigkeiten, die nicht durch digitale Werkzeuge ersetzt werden können.

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie Schule und Museum gemeinsam neue Perspektiven für kulturelle Bildung eröffnen können. Beim anschließenden Buffet nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum weiteren Austausch und zur Planung zukünftiger Projekte.

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